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Gebäude der Oberpostdirektion (OPD) für Flüchtlingsunterbringung nutzen!

Täglich kommen in Hamburg viele Flüchtlinge an, die vor Krieg, Umweltkatastrophen, Verfolgung, Diskriminierung und Elend Schutz in Hamburg suchen. 20.000 Flüchtlinge sind es bis jetzt in diesem Jahr.

Sachverhalt


Täglich kommen in Hamburg viele Flüchtlinge an, die vor Krieg, Umweltkatastrophen, Verfolgung, Diskriminierung und  Elend Schutz in Hamburg suchen. 20.000 Flüchtlinge sind es bis jetzt in diesem Jahr (Sept. 2015), die ein Dach über dem Kopf, Essen, medizinische Versorgung, Deutschunterricht und Betreuung bis hin zu Therapien benötigen. Viele von ihnen leben in Massenunterkünften auf engem Raum, viele sogar in Zelten und dabei steht die kalte, regnerische Herbst- und Winterzeit bevor. Der Senat meint, hier mittels Heizlüftern die Zeltunterkünfte winterfest machen zu können. Das ist eine Illusion. Die Wärmedämmung, welche vom kaum isolierten Boden ausgeht, reicht nicht aus. diverse Krankheiten, verursacht durch die Heizlüfter, sind an der Tagesordnung.
Dem gegenüber stehen große Flächen von Gewerberäumen leer. Diese könnten zur Unterbringung von Flüchtlingen umgebaut und genutzt werden, ähnlich wie das Verwaltungsgebäude der Firma Eugen Block in Barmbek.  

Das ehemalige Gebäude der Oberpostdirektion in der City Nord, die sog. Postpyramide, die  zum denkmalgeschützten Ensemble der City Nord gehört, steht ebenfalls fast leer.
35.000 Quadratmeter Fläche ließe sich für Flüchtlingswohnungen, Kita, Unterrichtsräume, Beratungszentrum, Verwaltungszentrum für Ausländerangelegenheiten nutzen.
DIE LINKE hat hier eine Inaugenscheinnahme zusammen mit einem Architekten vorgenommen, welcher die Möglichkeit der Nutzung für diese Zwecke bestätigt. Der wichtige Brandschutz sei durch die auf jedem Stockwerk umlaufenden Balkone gewährleistet.

Eine Petition hat sich inzwischen schon für die Nutzung eingesetzt.


Petitum


Der Bezirksamtsleiter setzt sich dafür ein,
• dass die Nutzung des Gebäudes der Oberpostdirektion für die Unterbringung von Flüchtlingen und den dazu gehörigen sozialen Einrichtungen veranlasst wird.

• dass die für einen Umbau notwendigen finanziellen Mittel aus dem 500 Millionen Flüchtlingsfonds der Stadt Hamburg bereitgestellt werden.

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