Zum Hauptinhalt springen

Einbau eines Aufzuges am U-Bahnhof Mundsburg im Stadtteil Barmbek Süd

Begründung: Seit zwei Jahren entwickelt sich im Bereich des U-Bahnhofs Mundsburg ein Zentrum der medizinischen Versorgung. Das Ärztehaus Lerchenfeld 14 ist von herausragender Bedeutung für eine große Zahl von Menschen aller Altersgruppen geworden.

Begründung:

Seit zwei Jahren entwickelt sich im Bereich des U-Bahnhofs Mundsburg ein Zentrum der medizinischen Versorgung. Das Ärztehaus Lerchenfeld 14 ist von herausragender Bedeutung für eine große Zahl von Menschen aller Altersgruppen geworden. Das gilt insbesondere für Menschen, die in Ihrer Mobilität eingeschränkt sind.

Über 30 Ärzte praktizieren hier. Außerdem ist ein onkologisches Zentrum von Hamburg weiter Bedeutung entstanden. Das Ernst-Deutsch-Theater, das Mundsburger Einkaufszentrum, die Behörden ,die Teil des gleichen Einkaufszentrum sind, sind von Menschen mit eingeschränkter Mobilität vom Bahnhof Mundsburg aus nicht zu erreichen.

Das ehemalige Krankenhaus Finkenau muss durch seine Entwicklung zum Medienzentrum mit einbezogen werden. Nicht weit vom Bahnhof wird an der Oberaltenallee, neben einem bereits bestehenden Wohnquartier ein weiteres Quartier mit ca. 450 Wohneinheiten und neuen Bürobauten entstehen.

Der Schwerpunkt des Projekts hat die Zielvorgabe  eines  familienfreundlichen Wohnumfeldes. Das heißt, Frauen und Männer mit Kinderwagen, Jung und Alt, müssen den Bahnhof problemlos und barrierefrei erreichen können. Zur Zeit ist es so, dass Gehbehinderte und alte Menschen zwar einen denkmalgeschützten, schönen U-Bahnhof sehen können, doch das benutzen der  Bahn in diesem bleibt vorerst ein schöner Traum. 

Die Anbindung mit Bussen ist nur bedingt vorhanden. Wer aus Barmbek-Nord oder vom Stadtzentrum kommt, muss große Umwege in Kauf nehmen. Im Zuge der Umbaumaßnahmen des Einkaufszentrums ist es u.E. unabdingbar, dass dieses auch barrierefrei erreichbar ist.

Aus alledem folgt  für uns, dass der Einbau eines Aufzuges

 

  • für alle in Ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen und
  • zur weiteren Stützung des Handels, der Dienstleister, des Theaters und der Behörden mit höchster Priorität geboten ist.

Der Denkmalschutz ist u.E. kein Hindernis. Der Einbau könnte, vergleichbar mit der Station Hamburger Straße, ohne Eingriff in die Gebäudesubstanz, von außen erfolgen. Davon haben wir uns vor Ort überzeugt.

Beschlussvorschlag:

Die Bezirksamtsleitung wird gebeten die aktuelle Prioritätenliste des HVV der Bezirksversammlung zukommen zu lassen. Das Vorsitzende Mitglied der Bezirksversammlung möge die Behörde für Inneres  ersuchen mit dem HVV eine Aktualisierung der Prioritätenliste vorzunehmen und die Dringlichkeit für einen Aufzug am U-Bahnhof Mundsburg besonders hervorzuheben mit der Zielsetzung einer zeitnahen Umsetzung in Form des Einbaues eines Aufzuges.

Peter Heim  (Fraktionsvorsitzender)
Helga Kuhlmann