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Jonas Wagner

Antrag Wagner | Temporäre Verkehrsberuhigung, Corona-Pandemie

©4you-solutions

Temporäre Verkehrsberuhigung oder Sperrung für den Individualverkehr (echte Spielstraße) als Alternative zum Spielplatz

Sachverhalt:

Seit dem 16. März sind in Hamburg die Spiel- und Sportplätze zur Eindämmung der Corona- Pandemie gesperrt. Spaziergänge und die Nutzung von öffentlichen Grünflächen und Parkanlagen sind in dieser Zeit eine Möglichkeit für Kinder und Familien, sich außerhalb der eigenen vier Wände aufzuhalten.

Nach Berliner Vorbild wäre eine Alternative, eine temporäre Beruhigung oder Sperrung von Straßen in dichtbebauten Ortsteilen für den motorisierten Individualverkehr, um mehr öffentlichen Platz für Kinder und Familien zu schaffen.

Eine Verkehrsberuhigung, gekennzeichnet durch das blaue Schild mit Ballspiel, räumt Fußgänger*innen Vorrang ein. Spielende Kinder und Fußgänger*innen dürfen die komplette Straße nutzen, Autofahrer*innen und Radler*innen müssen hier besondere Rücksicht nehmen. Steht am Beginn einer Straße das Verkehrszeichen "Verbot für Fahrzeuge aller Art", handelt es sich um eine „echte Spielstraße“. Die Straße ist für Fahrzeuge gesperrt, ein Durchgangsverkehr ist nicht erlaubt. Spielstraßen sind dem Fußverkehr und spielenden Kindern vorbehalten.

Sowohl die Beruhigung der Straße, als auch die „echte Spielstraße“ (Sperrung für den Individualverkehr) sind eine geeignete Alternative für Familien und Kinder, während der Sperrung der Spiel- und Sportplätze, mehr öffentlichen Platz zu schaffen.

Eine geeignete Straße zum temporären, aber auch langfristigen Umbau zur Spielstraße könnte z.B. das Teilstück der Forsmannstraße von der Semperstraße bis zum Wimmelsweg sein. Es handelt sich hier um keine „echte Spielstraße“, die von Anwohner*innen und Schüler*innen der Forsmannschule genutzt wird. Mit wenigen Parkplätzen und einseitiger Durchfahrt für KFZ, ist die Möglichkeit einer „echten Spielstraße“ gegeben. Vorteil ist, dass die Verkehrssicherheit für Schüler*innen, Vorschüler*innen, Eltern und Anwohner*innen gegeben ist und eine Kennzeichnung zum Verbot der Durchfahrt leicht umgesetzt werden kann.

Ein anderes Beispiel könnte auch das Teilstück Goldbekplatz zwischen Semperstraße und Goldbekufer sein (Straße entlang DHU Gebäude, Goldbekplatz 6). Diese Straße befindet sich direkt vor einem Spielplatz und wird vorwiegend von Anwohner*innen und als Zugang zum Goldbekufer von KFZ genutzt. Als temporäre Maßnahme ist die Sperrung eine Alternative.

Eine schnelle Lösung zur Kennzeichnung der Straße, kann das Aufstellen von Pollern oder Pflanzenkübeln sein.

Diese Maßnahmen sollten vorerst bis zur uneingeschränkten Öffnung der Spiel- und Sportplätze erfolgen. Danach kann die Maßnahme auf Tauglichkeit für einen längeren Zeitraum bewertet werden.

Petitum/Beschlussvorschlag:

Der Bezirksamtsleiter wird aufgefordert, mit bei der zuständigen Behörde die Umsetzung der folgenden Vorschläge zu prüfen:

  1. die temporäre Einrichtung der Forsmannstraße zwischen Semperstraße und Wimmelsweg als Spielstraße

  2. die temporäre Einrichtung einer Spielstraße vor dem DHU-Gebäude (Goldbekplatz 6)

  3. die Anwohner*innen sind rechtzeitig zu informieren, eine Kennzeichnung ist erforderlich.

  4. Im Nachhinein sollten diese Maßnahmen bewertet werden und ggf. dauerhaft Bestand

    haben.

DIE LINKE. Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord
Rachid Messaoudi, Dino Ramm, Keyvan Taheri, Angelika Traversin und Jonas Wagner

Für Rückfragen: Jonas Wagner
  j.wagner@linksfraktion-eimsbuettel.de

 

Hier erhalten Sie diesen Antrag: "Temporäre Verkehrsberuhigung während Corona-Pandemie" als Download-PDF.


Bürgerinformationssystem der Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Hier - im Bürgerinformationssystem der Bezirksversammlung Hamburg-Nord - finden Sie z.B. die Termine aller Ausschuss-Sitzungen und Bezirksversammlungen. Auch alle Anträge, Anfragen und sonstigen Drucksachen können Sie hier recherchieren.

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Jonas Wagner

Antrag Wagner | Temporäre Verkehrsberuhigung, Corona-Pandemie

Temporäre Verkehrsberuhigung oder Sperrung für den Individualverkehr (echte Spielstraße) als Alternative zum Spielplatz

Sachverhalt:

Seit dem 16. März sind in Hamburg die Spiel- und Sportplätze zur Eindämmung der Corona- Pandemie gesperrt. Spaziergänge und die Nutzung von öffentlichen Grünflächen und Parkanlagen sind in dieser Zeit eine Möglichkeit für Kinder und Familien, sich außerhalb der eigenen vier Wände aufzuhalten.

Nach Berliner Vorbild wäre eine Alternative, eine temporäre Beruhigung oder Sperrung von Straßen in dichtbebauten Ortsteilen für den motorisierten Individualverkehr, um mehr öffentlichen Platz für Kinder und Familien zu schaffen.

Eine Verkehrsberuhigung, gekennzeichnet durch das blaue Schild mit Ballspiel, räumt Fußgänger*innen Vorrang ein. Spielende Kinder und Fußgänger*innen dürfen die komplette Straße nutzen, Autofahrer*innen und Radler*innen müssen hier besondere Rücksicht nehmen. Steht am Beginn einer Straße das Verkehrszeichen "Verbot für Fahrzeuge aller Art", handelt es sich um eine „echte Spielstraße“. Die Straße ist für Fahrzeuge gesperrt, ein Durchgangsverkehr ist nicht erlaubt. Spielstraßen sind dem Fußverkehr und spielenden Kindern vorbehalten.

Sowohl die Beruhigung der Straße, als auch die „echte Spielstraße“ (Sperrung für den Individualverkehr) sind eine geeignete Alternative für Familien und Kinder, während der Sperrung der Spiel- und Sportplätze, mehr öffentlichen Platz zu schaffen.

Eine geeignete Straße zum temporären, aber auch langfristigen Umbau zur Spielstraße könnte z.B. das Teilstück der Forsmannstraße von der Semperstraße bis zum Wimmelsweg sein. Es handelt sich hier um keine „echte Spielstraße“, die von Anwohner*innen und Schüler*innen der Forsmannschule genutzt wird. Mit wenigen Parkplätzen und einseitiger Durchfahrt für KFZ, ist die Möglichkeit einer „echten Spielstraße“ gegeben. Vorteil ist, dass die Verkehrssicherheit für Schüler*innen, Vorschüler*innen, Eltern und Anwohner*innen gegeben ist und eine Kennzeichnung zum Verbot der Durchfahrt leicht umgesetzt werden kann.

Ein anderes Beispiel könnte auch das Teilstück Goldbekplatz zwischen Semperstraße und Goldbekufer sein (Straße entlang DHU Gebäude, Goldbekplatz 6). Diese Straße befindet sich direkt vor einem Spielplatz und wird vorwiegend von Anwohner*innen und als Zugang zum Goldbekufer von KFZ genutzt. Als temporäre Maßnahme ist die Sperrung eine Alternative.

Eine schnelle Lösung zur Kennzeichnung der Straße, kann das Aufstellen von Pollern oder Pflanzenkübeln sein.

Diese Maßnahmen sollten vorerst bis zur uneingeschränkten Öffnung der Spiel- und Sportplätze erfolgen. Danach kann die Maßnahme auf Tauglichkeit für einen längeren Zeitraum bewertet werden.

Petitum/Beschlussvorschlag:

Der Bezirksamtsleiter wird aufgefordert, mit bei der zuständigen Behörde die Umsetzung der folgenden Vorschläge zu prüfen:

  1. die temporäre Einrichtung der Forsmannstraße zwischen Semperstraße und Wimmelsweg als Spielstraße

  2. die temporäre Einrichtung einer Spielstraße vor dem DHU-Gebäude (Goldbekplatz 6)

  3. die Anwohner*innen sind rechtzeitig zu informieren, eine Kennzeichnung ist erforderlich.

  4. Im Nachhinein sollten diese Maßnahmen bewertet werden und ggf. dauerhaft Bestand

    haben.

DIE LINKE. Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord
Rachid Messaoudi, Dino Ramm, Keyvan Taheri, Angelika Traversin und Jonas Wagner

Für Rückfragen: Jonas Wagner
  j.wagner@linksfraktion-eimsbuettel.de

 

Hier erhalten Sie diesen Antrag: "Temporäre Verkehrsberuhigung während Corona-Pandemie" als Download-PDF.

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Die Investorin am Mühlenkampkanal Robert Vogel KG segelt unter falscher Flagge

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Die Bürger-Initiative gewann mit mehr als 2/3-Mehrheit und hoher Wahlbeteiligung den Bürgerentscheid zum Erhalt der Grünflächen am Mühlenkampkanal. DIE LINKE. Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord gratuliert herzlich!

Barmbek sagt NEIN
zu Thor Steinar und rechtem Gedankengut!

Lars Buchmann, Regionalausschuss-Sprecher der Fraktion DIE LINKE.in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord freut sich über die Einigkeit aller Fraktionen und Gruppen im Regionalausschuss Barmbek gegen rechtes Gedankengut und gegen den Thor-Steinar-Laden.

Lars Buchmann (DIE LINKE. Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord)
Lars Buchmann (DIE LINKE. Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord) zeigt die Resolution "Nein zu Thor Steinar und rechtem Gedankengut!"

Einladung zum Frühjahrs-Brunch

Dieser Brunch als 'Come-Together' aller Freund_innen und Bündnispartner_innen der LINKEN war Lars sehr wichtig. Die Einladung wurde von ihm selbst gestaltet. Wir werden darum diese Veranstaltung durchführen - auch im Gedenken an Lars.

Wahrzeichen Eppendorfs zerstört
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Politische Bilanz der Bezirksfraktion 2011-2014

In der ablaufenden Legislaturperiode hat DIE LINKE zusammen mit Bürgerinitiativen und den außerparlamentarischen Druck einiges im Bezirk bewegt und gegen die etablierten Parteien durchgesetzt. 

Unsere politische Bilanz können Sie hier <media 4092 _blank download "SONSTIGES, Linke BILANZ final, Linke BILANZ final.pdf, 0.9 MB">als PDF runterladen</media>.