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Karin Haas

Antrag | Keine Streichung der Angebote im Kinder- und Familienzentrum KifaZ

Karin Haas, Sprecherin der Linksfraktion im Jugendhilfe-Ausschuss
Karin Haas, Sprecherin der Linksfraktion im Jugendhilfe-Ausschuss

Sachverhalt:

Aufgrund des zu erwartenden Haushaltsdefizites im Bereich der Offenen Kinder- und Jugendhilfe, der Familienhilfe und der sozialräumlichen Angebote für 2018 von insgesamt ca. 200.000 Euro hat das Jugendamt vorgeschlagen, dass das Kinder- und Familienzentrum (KiFaZ) im Barmbek Basch seine Angebote zurückfährt, um 60.000 Euro einzusparen. Konkret sollen Angebote für Familien mit kleinen Kindern und werdende Eltern, insbesondere auch für MigrantInnenfamilien, nicht weiter finanziert werden.

Das würde die Streichung einer ganzen Stelle im KifaZ Barmbek Basch bedeuten und das Barmbek Basch, in der das KiFaZ über sein eigenes Angebot hinaus engagiert ist, erheblich schwächen. Dies geht auch aus einem Brief der Barmbek Basch AG hervor. Die Angebote der „Frühen Hilfen“, insbesondere für den Bereich Langenhorn, die vom KiFaZ organisiert und durchgeführt werden und bisher aus dem Integrationsfonds für Flüchtlingskinder und -jugendliche mit 76.000 Euro finanziert werden, sind aufgrund des vermutlichen Wegfalls dieses Fonds für 2018 ebenfalls gefährdet.

Der Vorschlag des Jugendamtes, diese „Frühen Hilfen“ mit 60.000 Euro aus dem Quartiersfonds zu finanzieren, wäre eine etwas reduzierte kurzfristige, aber nicht dauerhaft tragfähige Lösung. Die Begründung des Jugendamtes für die Angebotskürzung, die Bewohnerschaft im Stadtteil hätte sich sozial so verändert, dass man diese Form der Jugendhilfeangebote nicht mehr nötig hätte, ist nur eine oberflächliche Betrachtung. Zwar sind in den letzten Jahren mehr Familien mit mittlerem und höherem Einkommen nach Barmbek-Süd gezogen, aber nach wie vor leben in dem Stadtteil und Umgebung viele Familie mit Unterstützungsbedarf. Das KifaZ leistet zur Integration dieser Familien eine unverzichtbare Arbeit. Auch werden durch die niedrigschwelligen integrierten Angebote „Hilfen zur Erziehung“ eingespart.

Petitum/Beschluss:

Die Bezirksversammlung lehnt eine Streichung oder Reduzierung des Angebots im KifaZ Barmbek Basch ab und bittet den Bezirksamtsleiter, sich dafür einzusetzen, dass die Rahmenzuweisungen im Bereich Offene Kinder- und Jugendarbeit, Familienförderung und sozialräumliche Angebote entsprechend der Bedarfe erhöht werden.

Lars Buchmann, Karin Haas, Rachid Messaoudi, Herbert Schulz, Angelika Traversin

 

Für Rückfragen: Karin Haas, 0162 / 8300 731
  k.haas@linksfraktion-nord.de

Hier erhalten Sie diesen Antrag "Keine Streichung der Angebote im Kinder- und Familienzentrum KifaZ" als Download-PDF.


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Karin Haas

Antrag | Keine Streichung der Angebote im Kinder- und Familienzentrum KifaZ

Sachverhalt:

Aufgrund des zu erwartenden Haushaltsdefizites im Bereich der Offenen Kinder- und Jugendhilfe, der Familienhilfe und der sozialräumlichen Angebote für 2018 von insgesamt ca. 200.000 Euro hat das Jugendamt vorgeschlagen, dass das Kinder- und Familienzentrum (KiFaZ) im Barmbek Basch seine Angebote zurückfährt, um 60.000 Euro einzusparen. Konkret sollen Angebote für Familien mit kleinen Kindern und werdende Eltern, insbesondere auch für MigrantInnenfamilien, nicht weiter finanziert werden.

Das würde die Streichung einer ganzen Stelle im KifaZ Barmbek Basch bedeuten und das Barmbek Basch, in der das KiFaZ über sein eigenes Angebot hinaus engagiert ist, erheblich schwächen. Dies geht auch aus einem Brief der Barmbek Basch AG hervor. Die Angebote der „Frühen Hilfen“, insbesondere für den Bereich Langenhorn, die vom KiFaZ organisiert und durchgeführt werden und bisher aus dem Integrationsfonds für Flüchtlingskinder und -jugendliche mit 76.000 Euro finanziert werden, sind aufgrund des vermutlichen Wegfalls dieses Fonds für 2018 ebenfalls gefährdet.

Der Vorschlag des Jugendamtes, diese „Frühen Hilfen“ mit 60.000 Euro aus dem Quartiersfonds zu finanzieren, wäre eine etwas reduzierte kurzfristige, aber nicht dauerhaft tragfähige Lösung. Die Begründung des Jugendamtes für die Angebotskürzung, die Bewohnerschaft im Stadtteil hätte sich sozial so verändert, dass man diese Form der Jugendhilfeangebote nicht mehr nötig hätte, ist nur eine oberflächliche Betrachtung. Zwar sind in den letzten Jahren mehr Familien mit mittlerem und höherem Einkommen nach Barmbek-Süd gezogen, aber nach wie vor leben in dem Stadtteil und Umgebung viele Familie mit Unterstützungsbedarf. Das KifaZ leistet zur Integration dieser Familien eine unverzichtbare Arbeit. Auch werden durch die niedrigschwelligen integrierten Angebote „Hilfen zur Erziehung“ eingespart.

Petitum/Beschluss:

Die Bezirksversammlung lehnt eine Streichung oder Reduzierung des Angebots im KifaZ Barmbek Basch ab und bittet den Bezirksamtsleiter, sich dafür einzusetzen, dass die Rahmenzuweisungen im Bereich Offene Kinder- und Jugendarbeit, Familienförderung und sozialräumliche Angebote entsprechend der Bedarfe erhöht werden.

Lars Buchmann, Karin Haas, Rachid Messaoudi, Herbert Schulz, Angelika Traversin

 

Für Rückfragen: Karin Haas, 0162 / 8300 731
  k.haas@linksfraktion-nord.de

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Unsere politische Bilanz können Sie hier <media 4092 _blank download "SONSTIGES, Linke BILANZ final, Linke BILANZ final.pdf, 0.9 MB">als PDF runterladen</media>.