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Bunker Kuhnsweg erhalten und ausbauen!

Der Hochbunker Kuhnsweg aus dem 2. Weltkrieg befindet sich in einer kleinen stillen Seitenstraße in Winterhude parallel zum Mühlenkamp Er ist eng in die Häuserzeile eingefügt und hat die gleiche Höhe der benachbarten Gebäude. Er befindet sich im Eigentum des Bundes.

 

Sachverhalt

Der Hochbunker Kuhnsweg aus dem 2. Weltkrieg befindet sich in einer kleinen stillen Seitenstraße in Winterhude parallel zum Mühlenkamp Er ist eng in die Häuserzeile eingefügt und hat die gleiche Höhe der benachbarten Gebäude. Er befindet sich im Eigentum des Bundes. Seit Herbst letzten Jahres ist er aus dem Zivilschutz genommen worden und soll im Oktober diesen Jahres gegen Höchstgebot auf der Messe in München verkauft werden. Es ist zu befürchten, dass der Bunker dann aus Gewinngründen abgerissen und durch teure Eigentumswohnungen ersetzt wird. Die hochpreisige Vermarktung der Eigentumswohnungen wären ein weiterer Beitrag zu den jetzt schon hohen Mieten in Winterhude. Nicht alle KäuferInnen bewohnen ihre Wohnungen selbst, sondern vermieten teuer, um die Kosten wieder reinzuholen. Diese gehen dann in den Mietenspiegel ein, der auf der Basis der neu vermieteten Wohnungen beruht.
 
Der Hochbunker im Kuhnsweg kann erhalten werden, denn er ist bestens geeignet, um- und ausgebaut zu werden und zu Wohnzwecken genutzt zu werden. Dies ist ressourcenschonend, umweltschonend und kostengünstiger und würde einen Beitrag zur strukturellen Entwicklung in Winterhude leisten. Eine mögliche Variante des Umbaus zeigt ein studentischer Wettbewerb des Fachbereichs Architektur an der Technischen Universität Dortmund, die den 2. Preis mit ihrem Entwurf „Hofbunker“ für einen möglichen Umbau des Bunkers Kuhnsweg erhalten hat.
 
Ein Abriss würde für den Stadtteil den dritten Bunkerabbruch innerhalb von drei Jahren bedeuten, d.h. eine sehr große Belastung für die Bevölkerung durch Lärm, Staub und Erschütterungen – und das über Monate. Die Erfahrungen der bisherigen Bunkerabbrüche in der Forsmannstraße und im Poßmoorweg haben gezeigt, dass trotz Versprechen der Eigentümer und der Abbruchfirmen bei sog. Runden Tischen die Emissionsauflagen nicht eingehalten worden sind. Das Einschreiten der Bauaufsicht brachte nur geringfügige Verbesserungen. Erhebliche Schäden und Risse an einem Nachbargebäude wurden festgestellt.
 
Viele betroffene NachbarInnen im Kuhnsweg, Mühlenkamp,  in der Semperstraße und Umgebung sprechen sich für den Erhalt des Bunkers aus und  engagierte Bürger, Stadtteilinitiativen sowie kulturelle und soziale Akteure aus dem Stadtteil arbeiten an einem sozialen, kulturellen und wohnungspolitischen Konzept zur Nutzung des Bunkers, z.B. für Musik, Kunst, Kultur, Generationsübergreifendes Wohnen, Wohnungen für StudentInnen, Auszubildende und Familien.
 
Ein Abriss des Bunkers würde den Interessen der Winterhuder entgegenstehen.
 

Petitum/Beschluss:


 Die Bezirksversammlung hält es für wünschenswert, dass der Bunker im Kuhnsweg nicht abgerissen wird, sondern die Möglichkeiten des Um-/und Ausbaus genutzt werden, um in Winterhude Wohnraum zu schaffen, der bezahlbar ist, und Räume für kulturelle und soziale Nutzung zur Verfügung zu stellen.

 

Fraktion DIE LINKE

Lars Buchmann, Karin Haas, Rachid Messaoudi, Herbert Schulz, Angelika Traversin


Bürgerinformationssystem der Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Hier - im Bürgerinformationssystem der Bezirksversammlung Hamburg-Nord - finden Sie z.B. die Termine aller Ausschuss-Sitzungen und Bezirksversammlungen. Auch alle Anträge, Anfragen und sonstigen Drucksachen können Sie hier recherchieren.

Shortlist Topmeldungen


Bunker Kuhnsweg erhalten und ausbauen!

Der Hochbunker Kuhnsweg aus dem 2. Weltkrieg befindet sich in einer kleinen stillen Seitenstraße in Winterhude parallel zum Mühlenkamp Er ist eng in die Häuserzeile eingefügt und hat die gleiche Höhe der benachbarten Gebäude. Er befindet sich im Eigentum des Bundes.

 

Sachverhalt

Der Hochbunker Kuhnsweg aus dem 2. Weltkrieg befindet sich in einer kleinen stillen Seitenstraße in Winterhude parallel zum Mühlenkamp Er ist eng in die Häuserzeile eingefügt und hat die gleiche Höhe der benachbarten Gebäude. Er befindet sich im Eigentum des Bundes. Seit Herbst letzten Jahres ist er aus dem Zivilschutz genommen worden und soll im Oktober diesen Jahres gegen Höchstgebot auf der Messe in München verkauft werden. Es ist zu befürchten, dass der Bunker dann aus Gewinngründen abgerissen und durch teure Eigentumswohnungen ersetzt wird. Die hochpreisige Vermarktung der Eigentumswohnungen wären ein weiterer Beitrag zu den jetzt schon hohen Mieten in Winterhude. Nicht alle KäuferInnen bewohnen ihre Wohnungen selbst, sondern vermieten teuer, um die Kosten wieder reinzuholen. Diese gehen dann in den Mietenspiegel ein, der auf der Basis der neu vermieteten Wohnungen beruht.
 
Der Hochbunker im Kuhnsweg kann erhalten werden, denn er ist bestens geeignet, um- und ausgebaut zu werden und zu Wohnzwecken genutzt zu werden. Dies ist ressourcenschonend, umweltschonend und kostengünstiger und würde einen Beitrag zur strukturellen Entwicklung in Winterhude leisten. Eine mögliche Variante des Umbaus zeigt ein studentischer Wettbewerb des Fachbereichs Architektur an der Technischen Universität Dortmund, die den 2. Preis mit ihrem Entwurf „Hofbunker“ für einen möglichen Umbau des Bunkers Kuhnsweg erhalten hat.
 
Ein Abriss würde für den Stadtteil den dritten Bunkerabbruch innerhalb von drei Jahren bedeuten, d.h. eine sehr große Belastung für die Bevölkerung durch Lärm, Staub und Erschütterungen – und das über Monate. Die Erfahrungen der bisherigen Bunkerabbrüche in der Forsmannstraße und im Poßmoorweg haben gezeigt, dass trotz Versprechen der Eigentümer und der Abbruchfirmen bei sog. Runden Tischen die Emissionsauflagen nicht eingehalten worden sind. Das Einschreiten der Bauaufsicht brachte nur geringfügige Verbesserungen. Erhebliche Schäden und Risse an einem Nachbargebäude wurden festgestellt.
 
Viele betroffene NachbarInnen im Kuhnsweg, Mühlenkamp,  in der Semperstraße und Umgebung sprechen sich für den Erhalt des Bunkers aus und  engagierte Bürger, Stadtteilinitiativen sowie kulturelle und soziale Akteure aus dem Stadtteil arbeiten an einem sozialen, kulturellen und wohnungspolitischen Konzept zur Nutzung des Bunkers, z.B. für Musik, Kunst, Kultur, Generationsübergreifendes Wohnen, Wohnungen für StudentInnen, Auszubildende und Familien.
 
Ein Abriss des Bunkers würde den Interessen der Winterhuder entgegenstehen.
 

Petitum/Beschluss:


 Die Bezirksversammlung hält es für wünschenswert, dass der Bunker im Kuhnsweg nicht abgerissen wird, sondern die Möglichkeiten des Um-/und Ausbaus genutzt werden, um in Winterhude Wohnraum zu schaffen, der bezahlbar ist, und Räume für kulturelle und soziale Nutzung zur Verfügung zu stellen.

 

Fraktion DIE LINKE

Lars Buchmann, Karin Haas, Rachid Messaoudi, Herbert Schulz, Angelika Traversin

Shortlist Termine

refugees welcome
Linksfraktion und DIE LINKE. Hamburg-Nord unterstützen die Bürgerinitiative SOS Mühlenkampkanal nach Kräften
Die Investorin am Mühlenkampkanal Robert Vogel KG segelt unter falscher Flagge

SOS Mühlenkampkanal -
Bürgerentscheid gewonnen

Die Bürger-Initiative gewann mit mehr als 2/3-Mehrheit und hoher Wahlbeteiligung den Bürgerentscheid zum Erhalt der Grünflächen am Mühlenkampkanal. DIE LINKE. Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord gratuliert herzlich!

Barmbek sagt NEIN
zu Thor Steinar und rechtem Gedankengut!

Lars Buchmann, Regionalausschuss-Sprecher der Fraktion DIE LINKE.in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord freut sich über die Einigkeit aller Fraktionen und Gruppen im Regionalausschuss Barmbek gegen rechtes Gedankengut und gegen den Thor-Steinar-Laden.

Lars Buchmann (DIE LINKE. Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord)
Lars Buchmann (DIE LINKE. Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord) zeigt die Resolution "Nein zu Thor Steinar und rechtem Gedankengut!"

Einladung zum Frühjahrs-Brunch

Dieser Brunch als 'Come-Together' aller Freund_innen und Bündnispartner_innen der LINKEN war Lars sehr wichtig. Die Einladung wurde von ihm selbst gestaltet. Wir werden darum diese Veranstaltung durchführen - auch im Gedenken an Lars.

Wahrzeichen Eppendorfs zerstört
Wahrzeichen Eppendorfs zerstört

Politische Bilanz der Bezirksfraktion 2011-2014

In der ablaufenden Legislaturperiode hat DIE LINKE zusammen mit Bürgerinitiativen und den außerparlamentarischen Druck einiges im Bezirk bewegt und gegen die etablierten Parteien durchgesetzt. 

Unsere politische Bilanz können Sie hier <media 4092 _blank download "SONSTIGES, Linke BILANZ final, Linke BILANZ final.pdf, 0.9 MB">als PDF runterladen</media>.