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Ignoranz:

Gutachten über Ursachen der Gebäudeschäden am Eppendorfer Markt abgelehnt.

Am Eppendorfer Markt sind an Gebäuden und im Baugrund seit einigen Monaten Schädigungen offenbar geworden. Risse in den Häuserwänden – wie im Gebäude der ehemaligen Brahmsstuben in der Ludolfstraße – finden sich an vielen Häusern rund um den Eppendorfer Markt.

Gutachten über Ursachen der Gebäudeschäden am Eppendorfer Markt abgelehnt

 

Am Eppendorfer Markt sind an Gebäuden und im Baugrund seit einigen Monaten Schädigungen offenbar geworden. Risse in den Häuserwänden – wie im Gebäude der ehemaligen Brahmsstuben in der Ludolfstraße – finden sich an vielen Häusern rund um den Eppendorfer Markt. Lautes Knacken mit anschließender Erschütterung - das bemerkten viele Anwohner seit Monaten. Beides deutet darauf hin, dass die Gebäude in Gefahr sind. Aber die nahe liegende Erklärung der Bürgerinitiative „Wir sind Eppendorf“ und der Fraktion DIE LINKE will keiner wahr haben: Bei dem Neubau an der Eppendorfer Landstraße 108-110 im letzten Jahr ist unsachgemäß zu tief gebaut worden und wurde zu lange und zu viel Grundwasser abgepumpt, so dass Schädigungen im Baugrund rund um den Eppendorfer Markt entstanden sind.  SPD, FDP, CDU und Grüne lehnten gestern im Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude einen Antrag der LINKEN ab, ein unabhängiges Gutachten zur Untersuchung der Standfestigkeit der Gebäude und des Untergrundes rund um den Eppendorfer Markt zu veranlassen.
 Karin Haas, Fraktionsvorsitzende der LINKEN und Sprecherin für Eppendorf und Winterhude: „ Mit dieser Ablehnung ist eine Chance vertan, Klarheit über die Folgeschäden durch die unsachgemäße Bautätigkeit in der Eppendorfer Landstraße zu gewinnen. Die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Grundeigentümer werden im Unklaren gelassen und man hofft wohl, dass Gras über die Sache wächst, und die Ursachen für die Schäden nicht mehr feststellbar werden. Das ist unverantwortlich.“
„ Tatsache ist“,  so Haas weiter, „dass im ersten Halbjahr 2013 im Rahmen des Neubaus an der Eppendorfer Landstraße 108-110 eine 10 Meter tiefe Baugrube ausgehoben worden ist und monatelang Grundwasser rund um die Baugrube in einem großen Radius bis hin zur Alster abgepumpt wurde, was den Grundwasserspiegel weit über das erlaubte Maß gesenkt hat. Der Tiefbau hätte sofort gestoppt werden müssen und die Umweltbehörde hätte dem Bauherren eine andere Bauweise auferlegen müssen, eine Trogbauweise, die die Ränder der Baugrube abgedichtet hätte. Das wurde nicht gemacht wider besseren Wissens, wie aus den wasserrechtlichen Gutachten eindeutig ersichtlich ist. Dem Boden wurde Wasser entzogen und es entstanden ungewollt Strömungen unterhalb der Gebäude. Einige Gebäude in diesem Gebiet – wie zum Beispiel die alte Hochzeitskirche - stehen auf Holzpfählen, die schon nach kurzer Zeit unwiederbringlich geschädigt werden, wenn sie trocken stehen. Die Strömungen spülen den sandigen Boden weg und es entstehen Hohlräume und es kommt zu Schäden an Leitungen, wie z. B. bei der HASPA am Eppendorfer Markt im Februar diesen Jahres.“
„ Das Gebiet rum um die Alster und den Alsterlauf ist begehrtes Objekt für Investoren, da hier hohe Profite zu erwarten sind. Den Investoren wird das Bauen in diesem Gebiet großzügig genehmigt ohne kostspielige Bauweisen aufzuerlegen,  wie z.B. in Berlin“, empört sich Haas, „  die Besonderheiten des Baugrundes durch den morastigen und sandigen Boden, den niedrigen Grundwasserspiegel und die Ausweisung als Hochwassergebiete müssen bei den Bauauflagen stärker berücksichtigt werden. Die althergebrachte Bauweise rund um die Alster mit niedrigen Kellergeschossen und Pfählen muss dabei richtungsweisend sein. Der historisch gewachsene Altbaubestand, der den Charme Hamburgs ausmacht, ist sonst in Gefahr – wie in Eppendorf.“

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  3. 27. November 2013 Wasserrechtliche Belange bei Neubauten rund um den Eppendorfer Markt nicht ausreichend berücksichtigt? (II)
  4. 28. Oktober 2013 Wasserrechtliche Belange bei Neubauten rund um den Eppendorfer Markt nicht berücksichtigt?

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Am Eppendorfer Markt sind an Gebäuden und im Baugrund seit einigen Monaten Schädigungen offenbar geworden. Risse in den Häuserwänden – wie im Gebäude der ehemaligen Brahmsstuben in der Ludolfstraße – finden sich an vielen Häusern rund um den Eppendorfer Markt.

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Am Eppendorfer Markt sind an Gebäuden und im Baugrund seit einigen Monaten Schädigungen offenbar geworden. Risse in den Häuserwänden – wie im Gebäude der ehemaligen Brahmsstuben in der Ludolfstraße – finden sich an vielen Häusern rund um den Eppendorfer Markt. Lautes Knacken mit anschließender Erschütterung - das bemerkten viele Anwohner seit Monaten. Beides deutet darauf hin, dass die Gebäude in Gefahr sind. Aber die nahe liegende Erklärung der Bürgerinitiative „Wir sind Eppendorf“ und der Fraktion DIE LINKE will keiner wahr haben: Bei dem Neubau an der Eppendorfer Landstraße 108-110 im letzten Jahr ist unsachgemäß zu tief gebaut worden und wurde zu lange und zu viel Grundwasser abgepumpt, so dass Schädigungen im Baugrund rund um den Eppendorfer Markt entstanden sind.  SPD, FDP, CDU und Grüne lehnten gestern im Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude einen Antrag der LINKEN ab, ein unabhängiges Gutachten zur Untersuchung der Standfestigkeit der Gebäude und des Untergrundes rund um den Eppendorfer Markt zu veranlassen.
 Karin Haas, Fraktionsvorsitzende der LINKEN und Sprecherin für Eppendorf und Winterhude: „ Mit dieser Ablehnung ist eine Chance vertan, Klarheit über die Folgeschäden durch die unsachgemäße Bautätigkeit in der Eppendorfer Landstraße zu gewinnen. Die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Grundeigentümer werden im Unklaren gelassen und man hofft wohl, dass Gras über die Sache wächst, und die Ursachen für die Schäden nicht mehr feststellbar werden. Das ist unverantwortlich.“
„ Tatsache ist“,  so Haas weiter, „dass im ersten Halbjahr 2013 im Rahmen des Neubaus an der Eppendorfer Landstraße 108-110 eine 10 Meter tiefe Baugrube ausgehoben worden ist und monatelang Grundwasser rund um die Baugrube in einem großen Radius bis hin zur Alster abgepumpt wurde, was den Grundwasserspiegel weit über das erlaubte Maß gesenkt hat. Der Tiefbau hätte sofort gestoppt werden müssen und die Umweltbehörde hätte dem Bauherren eine andere Bauweise auferlegen müssen, eine Trogbauweise, die die Ränder der Baugrube abgedichtet hätte. Das wurde nicht gemacht wider besseren Wissens, wie aus den wasserrechtlichen Gutachten eindeutig ersichtlich ist. Dem Boden wurde Wasser entzogen und es entstanden ungewollt Strömungen unterhalb der Gebäude. Einige Gebäude in diesem Gebiet – wie zum Beispiel die alte Hochzeitskirche - stehen auf Holzpfählen, die schon nach kurzer Zeit unwiederbringlich geschädigt werden, wenn sie trocken stehen. Die Strömungen spülen den sandigen Boden weg und es entstehen Hohlräume und es kommt zu Schäden an Leitungen, wie z. B. bei der HASPA am Eppendorfer Markt im Februar diesen Jahres.“
„ Das Gebiet rum um die Alster und den Alsterlauf ist begehrtes Objekt für Investoren, da hier hohe Profite zu erwarten sind. Den Investoren wird das Bauen in diesem Gebiet großzügig genehmigt ohne kostspielige Bauweisen aufzuerlegen,  wie z.B. in Berlin“, empört sich Haas, „  die Besonderheiten des Baugrundes durch den morastigen und sandigen Boden, den niedrigen Grundwasserspiegel und die Ausweisung als Hochwassergebiete müssen bei den Bauauflagen stärker berücksichtigt werden. Die althergebrachte Bauweise rund um die Alster mit niedrigen Kellergeschossen und Pfählen muss dabei richtungsweisend sein. Der historisch gewachsene Altbaubestand, der den Charme Hamburgs ausmacht, ist sonst in Gefahr – wie in Eppendorf.“

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Unsere politische Bilanz können Sie hier <media 4092 _blank download "SONSTIGES, Linke BILANZ final, Linke BILANZ final.pdf, 0.9 MB">als PDF runterladen</media>.