PM | Überarbeitete Pläne im Diekmoor: weder naturschonend noch ein Kompromiss!

Marco Hosemann

Auf Antrag von SPD, CDU und FDP in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord wurden die Pläne zur Bebauung des Diekmoors überarbeitet. Das hatten sie im Wahlkampf versprochen und auch in ihren Koalitionsvertrag geschrieben. Die Planungen sollten „deutlich angepasst“ werden, „um den Flächenverbrauch zu verringern.“ Dem Stadtentwicklungsausschuss wurden verschiedene Varianten vorgelegt, in denen die Baumasse im Planungsgebiet anders verteilt wurde.

Gestern haben SPD, CDU und FDP im Stadtentwicklungsausschuss die Variante beschlossen, mit der durch eine höhere Bebauung entlang der U-Bahntrasse eines von acht Baufeldern im Norden des geplanten Quartiers eingespart wird. 

 

Dazu Marco Hosemann, Zubenannter Bürger der Linken im Stadtentwicklungsausschuss Hamburg-Nord und Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft: „Die geänderten Pläne zur Bebauung des Diekmoors sind weder naturschonend noch ein Kompromiss. Es hätten Varianten mit weniger als 700 Wohneinheiten und in der Größe begrenzte freifinanzierte Wohnungen geprüft werden müssen.

Als Die Linke lehnen wir die Bebauung dieses wichtigen Landschaftsschutz-, Kleingarten- und Naherholungsgebiets grundsätzlich ab. In Zeiten des Klimawandels dürfen wir nicht weiter Grünflächen zerstören und versiegeln.

Wohnraum kann auch an anderen Stellen geschaffen werden. Es gibt in unserem Bezirk viele Dächer, die ausgebaut und aufgestockt und leerstehende Büroflächen, die umgenutzt werden können. 

Und der bestehende Wohnraum muss auch besser verteilt werden. Es gibt viele Menschen, die in viel zu großen Wohnungen leben und nicht umziehen, weil eine kleinere Wohnung mehr kostet. Ein Mietendeckel kann das Problem lösen und für die Einführung dieses Instruments setzen wir uns auf Bundesebene ein.“

 

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Marco Hosemann, 0172 58 50 666, m.hosemann@linksfraktion-nord.de