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Karin Haas

Pressemitteilung | Nicht an der Förderung unserer Kinder und Jugendlichen sparen!

Karin Haas
Karin Haas

Nicht an der Förderung unserer Kinder und Jugendlichen sparen!
Hilferuf des Jugendhilfe-Ausschusses: Offene Kinder- und Jugendarbeit nicht weiter kürzen.

Der Hauptausschuss des Bezirksamtes Hamburg-Nord beschließt heute mit den Stimmen der LINKEN, SPD, GRÜNEN und CDU zur Antwort des Jugendhilfeausschusses Nord vom 28. Mai 2018 an die Sozialsenatorin und SPD-Vorsitzende Melanie Leonhard (Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, BASFI).
Die BASFI hatte in einem Scheiben vom 12. April 2018 angekündigt, für den Senat seien im Zuge seiner Haushaltsberatungen für den Doppelhaushalt 2019/20 «die festgelegten Haushaltseckwerte maßgeblich»
Für Karin Haas (Fraktion DIE LINKE, Co-Sprecherin) ist das eine Verklausulierung in Politsprech für „Schuldenbremse“, hinter der sich die BASFI offenbar verstecken möchte.

Die BASFI schreibt weiter, sie setze sich dafür ein, «die Rahmenzuweisungen für die Offene Kin-der- und Jugendarbeit, die Förderung der Erziehung in der Familie und für die sozialräumlichen Angebote der Kinder und Jugendhilfe von insgesamt rd. 32 Mio. EURO p.a. um rd. 0,5 Mio. EURO aufzustocken.»

«Da soll das faktische „Weniger“ wie ein „Mehr“ klingen» beschwert sich Karin Haas.
«Diese angekündigte Aufstockung um eine halbe Million entspricht 1,6% der bisherigen Rahmenzuweisung. Das ist lt. statistischem Bundesamt exakt die aktuelle jährliche Inflationsrate.
Seit 2012 fehlen aber jährlich 350.000 Euro im Bereich Kinder-, Jugend- und Familienhilfe. Ein Träger der OKJA-Arbeit schloss 2017 schon seine Pforten, zwei weitere wurden behelfsmäßig durch den Quartierfonds finanziert. Zudem ist unstrittig, dass die Bevölkerung in Hamburg-Nord – und mit ihr der Hilfebedarf - in den nächsten Jahren stark anwachsen wird.»

Der Jugendhilfe-Ausschuss weist in seinem Schreiben darauf hin:«Angesichts der Armutsbedrohung von 22,5% der Kinder und Jugendlichen in Hamburg brauchen die Familien und jungen Menschen ein wohnortnahes und kostenfreies Angebot als Anlaufstelle.»
«Diese weiteren Kürzungen wirken katastrophal bei unseren Kindern und Jugendlichen. So kann es nicht weitergehen» betont Karin Haas abschließend.

Karin Haas
für DIE LINKE. Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord

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