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Innenhofbebauung Heidberg

Aktuelle Bürgerfragestunde im Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude

 

Die Bürger fragten – SPD, FDP, CDU und Grüne antworteten

n i c h t !

Die Bewohnerinnen und Bewohner am Heidberg in Winterhude konnten es nicht fassen. Aus Sorge um ihre Gesundheit und ihre Wohnsituation waren sie am 24.9. in den Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude gekommen, um zu fragen, wie es nun am Heidberg weitergehen soll. Schon bei den bauvorbereitenden Maßnahmen würde nämlich deutlich, dass die Bäume, die Infrastruktur des Gebietes und die umliegenden Gebäude gefährdet seien. Die Bauplanung sei nicht der Situation angemessen, ob sie geändert worden sei.
Karin Haas von DIE LINKE antwortete, die VertreterInnen der SPD, CDU, FDP und GRÜNE hüllten sich in Schweigen, auch der Bezirksamtsleiter. Eine äußerst peinliche und beschämende Situation. Die Winterhuder Bürgerinnen und Bürger fühlten sich verschaukelt.

In der Sitzung stand ein Antrag DER LINKEN auf Baustopp am Heidberg auf der Tagesordnung, um die Befürchtungen der Nachbarinnen und Nachbarn am Heidberg von Amts wegen überprüfen zu lassen, insbesondere hinsichtlich einer möglichen chemischen Verseuchung des Bodens, der Zerstörung des umliegenden Baumbestandes und der Einhaltung von Bauvorschriften. Dieser Antrag wurde in den nichtöffentlichen Teil der Sitzung verschoben, d.h. unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt. Das bedeutete, dass die betroffenen Bürgerinnen und Bürger nicht mitdiskutieren dürften– wie sonst üblich. Ihre Beobachtungen und Erfahrungen mit der Situation am Heidberg wollte vermutlich niemand mehr hören. Offenbar hatte man mit dem Thema abgeschlossen, obwohl mehr als 150 BewohnerInnen am Heidberg und Poßmoorweg unter dem unsäglichen Beschluss, den Innenhof zu bebauen, leiden und eine erhebliche Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität hinnehmen müssen.
„Man kann nur hoffen, dass die gerichtliche Auseinandersetzung noch zu einem Erfolg für die Menschen am Heidberg führt. Der Innenhof, einst eine Erholungsfläche für Kinder und Erwachsene, ist jetzt verschandelt. Der Eigentümer, die Firma Liscard, will daran ca. 10 Millionen Euro verdienen. Aber noch ist nichts bebaut und die Fläche könnte als grüne Innenhofoase wieder hergestellt werden. Die Innenhöfe in Hamburg dürfen nicht der baulichen Verdichtung zum Opfer fallen“, meint Karin Haas, Vertreterin der LINKEN im Regionalausschuss. Sie lebt seit über 30 Jahre in Winterhude.

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