Wellnessveranstaltung statt Beteiligung
LINKE kritisiert Beschluss des Regionalausschusses Winterhude zum
Bunkerabriss in der Forsmannstraße
Alle Parteien, mit Ausnahme der Linken, befürworteten auf der Sitzung des
Regionalausschusses Eppendorf-Winterhude am Montag einen runden Tisch
mit den AnwohnerInnen einzuberufen, um den Abriss des Bunkers für die Anwohnerinnen und Anwohner "erträglicher" zu machen.
Damit ist für SPD, CDU, FDP und Grüne der Bunkerabriss akzeptiert und die Bedenken der Nachbarinnen und Nachbarn, die der Bezirksversammlung und dem Regionalausschuss in einem 10 Punkte-Katalog vorgetragen worden sind, wurden vom Tisch gewischt. Man war nicht bereit, die Entscheidungen des Bauamtes angesichts der großen Besorgnis der dort wohnenden Menschen und einiger Ungereimtheiten noch einmal zu überprüfen und den Bunkerabriss vorerst zu stoppen, wie es die LINKE gefordert hat.
Dazu erklärt Karin Haas, Fraktionsvorsitzende der Linken: „Das ist
typisch. Erst wird in geheimer Sitzung hinter den verschlossenen Türen
des Bauausschusses eine Entscheidung gefällt ohne die Betroffenen zu
informieren. Und jetzt versucht man den Unmut einzufangen, indem man ein
Gremium ohne Kompetenzen schafft. Dort macht dann der Investor
vielleicht ein paar minimale Konzessionen, welche dann -da nicht
rechtsverbindlich- im Bauablauf nach Belieben wieder kassiert werden
können. Für mich ist das das Gegenteil von "die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen.“

